Die Auswirkungen von Mietnomaden

In den Medien liest und hört man immer mehr von Mietnomaden und deren Auswirkungen. Die Schäden sind groß und können bereits über einen kurzen Zeitraum den Eigentümer ruinieren. Für die meisten Vermieter rechnen sich die Mieteinnahmen erst über einen Mietzeitraum von einem Jahr. Im Vorfeld wird eine Immobilie vom Eigentümer meist über einen hohen Kredit finanziert oder es finden aufwendige Sanierungsarbeiten statt. Diese finanziellen Kosten versucht der Vermieter über die Mieteinnahmen wieder einzuholen und rechnet in seiner Bilanz ab einem gewissen Zeitraum mit schwarzen Zahlen. Hat der Vermieter sich Mietnomaden ins Haus geholt, kann dies zu einem Problem werden. Bei Mietnomaden handelt es sich um Personen, die vorsätzlich die Miete nicht bezahlen und zumeist darauf warten, bis sie herausgeklagt werden, nur um kurz vor der Zwangsräumung zu verschwinden. Für Vermieter bedeutet das, dass sie unter Umständen ihre Kredite nicht mehr tilgen können und der finanzielle Ruin droht. Denn den Forderungen der Banken ist weiterhin nachzukommen. Es kann so weit gehen, dass der gesamte Besitz des Eigentümers verpfändet wird, einschließlich der Immobilie.

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Bonitätsprüfungen: Wie man sich vor Mietnomaden schützt

Mietnomaden möchte niemand gerne im Hause haben. Daher verlangen die meisten Vermieter eine Bonitätsauskunft der Mieter. Diese kann der Vermieter eigenmächtig einholen, wenn der zukünftige Mieter in der Mieterdatenbank eingetragen ist. Alternativ kann der Mieter vor Abschluss des Mietvertrages seine SCHUFA-Auskunft überreichen. Diese Auskünfte informieren den Vermieter über die Bonität, also die Zahlungsfähigkeit des zukünftigen Mieters. Eventuelle Forderungen sind aufgelistet und es ist festgehalten, ob Zahlungsfristen eingehalten werden. Die wichtigsten Informationen für den Eigentümer sind allerdings die Daten über das Mietverhalten. Neben Mietrückständen werden auch die Kosten der Sachbeschädigung, welche die potenziellen Mietnomaden verursacht haben, erfasst.

Rechte der Vermieter bei Mietnomaden

Die Rechtswege in Deutschland sind langwierig. Die Eigentümer reagieren im Idealfall schnell und leiten rechtliche Schritte ein, um die Mietnomaden so bald wie möglich aus dem Mietraum zu holen. Doch die langen Verfahrenswege erhöhen die Schäden für den Vermieter. Bis die Räumungsklage rechtens ist, können einige Monate vergehen, und die finanzielle Belastung des Eigentümers erhöht sich gravierend. Mietnomaden nutzen die Dauer des Verfahrens aus, um die monatlichen Mietleistungen weiter nicht zu bezahlen. Das Gesetz zur Sicherungsanordnung soll das ändern. Dadurch soll der Mieter die ausstehenden Forderungen monatlich bei Gericht einzahlen, ähnlich dem Gebrauch eines Treuhandkontos.

Gesetzliche Kündigungsfristen

Es gibt fristgerechte und fristlose Kündigungen. Fristlose Kündigungen sind unabhängig festgelegte Kündigungsfristen im Mietvertrag und können im Zusammenhang mit groben Vertragsverstößen wirksam werden. Der Vermieter hat das Recht, bei einem zweimonatigen Mietausfall die fristlose Kündigung auszusprechen. Kommt der Mieter dem nicht nach, wird das Verfahren zur Räumungsklage eingereicht.


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