Was ist ein Pachtvertrag?

Der Pachtvertrag ist einem Mietverhältnis ähnlich. Es ist ein gegenseitiger Vertrag, der den Verpächter verpflichtet, dem Pächter den verpachteten Gegenstand zu überlassen. Im Gegenzug muss dieser eine Pacht in vorher festgelegter Höhe entrichten. Der Unterschied zu einem regulären Mietvertrag besteht darin, dass nicht nur ein Grundstück überlassen wird, sondern auch das Recht, die auf dem Grundstück erwirtschafteten Produkte zu nutzen. Genaue Regelungen für Pachtverträge sind in §§ 585 BGB ff. festgeschrieben. Am geläufigsten sind Pachtverträge für Land, Gaststätten oder Kleingärten. Bei der Landpacht darf der Pächter die Erträge behalten, ist aber umgekehrt dazu verpflichtet, den landwirtschaftlichen Betrieb am Laufen zu halten und die Flächen nicht brachliegen zu lassen. Genauso verhält es sich bei der Kleingartenpacht. Hier ist der Pächter häufig dazu verpflichtet, den Kleingarten ordnungsgemäß zu bewirtschaften. Bei der Gaststättenpacht liegt die Besonderheit darin, dass oft das gesamte Inventar mitverpachtet wird.

Umzugsunternehmen vergleichen

Was kostet Ihr Umzug?

Wohnfläche

ca.

Entfernung

ca. km

1 Person

2 Personen

3 Personen

4 Personen

5 Personen

6 Personen

7 Personen

8 Personen

9 Personen

10 Personen

1 Zimmer

2 Zimmer

3 Zimmer

4 Zimmer

5 Zimmer

6 Zimmer

7 Zimmer

8 Zimmer

9 Zimmer

10 Zimmer

Kosten

Umzugsunternehmen

ab

 

Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Laufzeit und Kündigung eines Pachtvertrags

Es gibt die Möglichkeit, sowohl einen befristeten als auch einen unbefristeten Pachtvertrag abzuschließen. Wenn der Pachtvertrag mit einer Mindestlaufzeit von drei Jahren geschlossen wurde, kann jede Partei eine Fortsetzung des Pachtvertrags bei der anderen Seite beantragen. Reagiert die andere Seite binnen drei Monaten nicht auf die schriftliche Anfrage, verwandelt sich der Pachtvertrag ohne Zutun in einen Pachtvertrag auf unbestimmte Zeit (§ 594 BGB). Jedoch muss in der Anfrage auf Verlängerung auf die Folge der Nichtbeachtung hingewiesen werden. Ein Pachtvertrag kann, wenn nicht anders vereinbart, spätestens am dritten Werktag eines Pachtjahres für den Schluss des nächsten Pachtjahres gekündigt werden. Dies bedeutet zwei Jahre Kündigungsfrist. Ausgenommen von dieser Regelung sind Pachtverträge auf Lebenszeit. Außerordentliche Kündigungsgründe sind zum Beispiel die Berufsunfähigkeit des Pächters, der Tod des Pächters oder Härtefälle. Härtefälle können beispielsweise eine nicht erlaubte Unterverpachtung oder eine vertragswidrige Nutzungsänderung sein und bedingen eine fristlose Kündigung. Für den Pächter ist außerdem interessant, dass der Pachtvertrag selbst bei Verpächterwechsel weiterhin Gültigkeit besitzt.


Ratgeber

Informieren Sie sich jetzt über alle Themen rund um Ihren Umzug! Planen Sie jetzt einfach und stressfrei Ihren Umzug.

Jetzt informieren!

Beliebte Artikel

Mietvertrag Garage

Sie wollen eine Garage mieten? Dabei sollten Sie ein paar Dinge beachten, denn nicht immer gibt Ihnen ein Garagenmietvertrag ausreichend Sicherheit.

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung verlangen die meisten Vermieter. Eine gesetzliche Pflicht für die Ausstellung existiert jedoch nicht.

Umzugskostenpauschale

Pauschale Umzugskosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Erfahren Sie auf Umzug-easy alles wichtige über die

Mietbürgschaft

Eine Mietbürgschaft ist eine Alternative zur Mietkaution, kann aber auch als freiwillige, zusätzliche Bürgschaftsergänzung abgeschlossen werden.