Achtung, bei den Nebenkosten geht nicht immer alles korrekt zu
[25.04.2008] Einige Vermieter nehmen es mit den Nebenkosten nicht ganz so genau
Leider gibt es einige Vermieter, die versuchen, Ausgaben als Nebenkosten zu deklarieren, die so gar nicht existieren. Es ist inzwischen sogar so weit, dass die Nebenkosten bei einigen Wohnung gut ein Drittel der Warmmiete ausmachen.
Ein Mitarbeiter des Mietervereines in Bonn berichtet von einem Fall, in dem ein Hausmeister nicht, wie häufig üblich, als 400-Euro-Kraft angegeben wurde, sondern der Vermieter eine eigene kleine Firma anmeldete, über die er den Mietern 2000€ für den Hausmeister berechnete, obwohl dieser nur die 400€ erhielt. Die Differenz strich der Vermieter selbst ein.
Den Mietern selbst bleibt kaum Handhabe gegen solche Machenschaften, da die deutsche Wirtschaftsordnung nichts unternimmt.
Laut Mieterverein werden immer mehr Mieter wegen Problemen mit den Nebenkosten bei ihnen vorstellig.
Neuerdings kommen außerdem gehäuft Klagen über Vertragsklauseln, die sich auf Renovierungen, Kautionsrückzahlungen und Ähnliches beziehen.
Dies ist auf die ständig neuen Gerichtsurteile zu diesen Themen zurück zuführen. Die Gerichte stehen häufig auf der Seite der Mieter, akzeptieren längst nicht mehr alle Klauseln, die in Mietverträgen aufgeführt sind.
Ein Mietvertrag sei schließlich kein Evangelium, so ein Jurist des Mietervereines Bonn.
Mit der eigentlichen Miete hingegen scheint es immer weniger Probleme zu geben, da die Mietspiegel schwarz auf weiß einen Maßstab anzeigen.
Quelle: u.a.
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