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Richtwertmieten steigen ab 1. April um 2,2 Prozent[01.04.2008]
Laut Gesetz werden die hohen Richtwerte ab dem 1. April um rund 2,2 Prozent angehoben. Wenn Sie bereits in einer Richtwertmietwohnung wohnen, werden die Mieten für Sie ab dem 1. Mai teurer; insgesamt sind etwa 350.000 Mieter betroffen. Die Arbeiterkammer verlangte am Montag eine Änderung des Mietrechtsgesetzes, da sie die Meinung vertritt, die Miethöhe sei bereits zu hoch.
Sollte das Mietrechtsgesetz nicht rechtzeitig geändert werden, so steigen im Herbst für rund 400.000 Mieter auch ältere Kategoriemieten und im April 2009 dann auch wieder die Richtwertmieten. Die Folgen: steigende Mieten, steigende Inflation, mit der wiederum die Mieten erhöht werden.
Die AK fordert nun eine deutliche Entlastung bei der geplanten Reform in Form einer Verbraucherpreis gebundenen Mieterh�hung bei einem Zehn-Prozent-Schwellenwert, eine Begrenzung der Richtwertmieten, sowie eine Entlastung bei den Hausnebenkosten.
Durch das mietrechtliche Inflationslinderungsgesetz steigen die Richtwertlinien um lediglich 2,2 Prozent anstatt der geplanten 3,6 Prozent.
Wer beispielsweise 500 Euro Miete zahlt, muss in Zukunft etwa 12, 10 Euro monatlich inklusive Mehrwertsteuer mehr ausgeben, was einer jährlichen Mehrbelastung von 145 Euro entspricht.
Quelle www.diepresse.com
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