'Wohnfühlen' in Hamburg
[20.11.2006] Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Hamburger Forschungsinstituts F+B zeigte ein überwiegend positives "Wohngefühl" der Hamburger. Die im Auftrag des Arbeitskreises Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften befragten 1001 Haushalte von Genossenschaftsmitgliedern und 2004 weitere Mieterhaushalte waren zu 90%, bzw 93 % (Genossenschaftsmitglieder) mit ihrer Wohnsituation zufrieden.
Eine Einschränkung machten allerdings 23 Prozent der Mieter und 14 Prozent der Genossenschaftsmitglieder: sie empfanden ihre Mieten als zu hoch. Hierbei liegen die Mieten der Genossenschaftmitglieder durchschnittlich um rund 100 Euro unter denen anderer Mieter. Ein "gutes Preis-Leistungs-Verhältnis" und "lebenslanges Wohnrecht" sind weitere Punkte, die das genossenschaftliche Wohnen reizvoller machen.
Dies zeigt sich auch in der Wohndauer und der Umzugsrate: Genossenschaftsmitglieder verbleiben durchschnittlich 17 Jahre in ihren Wohnungen, andere Mieter nur 13 Jahre. Einen Umzug planen zum Zeitpunkt der Umfrage 23 Prozent der befragten Genossenschaftsmitglieder in den nächsten zwei Jahren, bei den anderen Mieter sind es 12 % mehr.
Nach ihren Wunschvorstellungen befragt, erklärten die Hamburger Mieter übrigens ein Mehrfamilienhaus zur optimalen Wohnform. Nur 24 % bevorzugen ein Ein- und Zweifamilienhaus, ein Reihenhaus können sich nur noch 16 % vorstellen.
Quelle: u.a.
Hamburger Abendblatt