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Umzug im Alter: Wohnformen

Wenn das hohe Alter naht, wird die Frage nach der richtigen Wohnform immer wichtiger: Was soll passieren, wenn Sie einmal keine Treppen mehr steigen können? Wenn Sie Hilfe bei den täglichen Erledigungen benötigen? Oder wenn Sie krank werden und auf pflegerische Unterstützung angewiesen sind? Diese Fragen stellt sich niemand gerne – aber es ist wichtig, sich möglichst frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie man im Alter gerne wohnen möchte und wohin der Umzug im Alter gehen soll. Dann können Sie, so lange Sie noch die Kraft haben, die anstehenden Vorkehrungen treffen und alle Schritte unternehmen, die nötig sind, damit Sie auch im Alter so wohnen können, wie Sie sich am wohlsten fühlen.

Für die konkrete Umzugsplanung im Alter:
Lassen Sie sich helfen – beauftragen Sie ein Umzugsunternehmen.

Daher sollten Sie zunächst überlegen, welche Punkte Ihnen für einen Umzug im Alter besonders wichtig sind. Möchten Sie lieber in der Stadt oder auf dem Land wohnen? In der Nähe von Verwandten, Freunden und Kindern? Möchten Sie allein oder mit anderen Menschen zusammen wohnen? Wünschen Sie sich eine gute Infrastruktur in Ihrer Nähe? Und brauchen Sie perspektivisch eine behindertengerechte Wohnung? Dazu sollten Sie sich auch eine genaue Übersicht über Ihre finanziellen Mittel verschaffen – und ggf. frühzeitig damit beginnen, etwas für den Umzug im Alter zurückzulegen.

Wohnmöglichkeiten – wohin soll der Umzug im Alter gehen?

Generell gibt es für den Umzug im Alter drei Möglichkeiten: Sie wohnen in einer eigenen Wohnung, entweder alleine oder mit anderen zusammen, vielleicht sogar in einer "Senioren-WG", Sie nutzen die Möglichkeit des "Betreuten Wohnens" oder Sie ziehen in ein Seniorenheim oder eine Wohnung in einer Seniorenresidenz.

Das Wohnen in einer eigenen Wohnung bietet viel Eigenständigkeit, kann aber problematisch werden, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Haushalt alleine zu führen. "Senioren-WGs" bieten hier eine gute Alternative: Sie sind nicht allein, können sich gegenseitig helfen und zudem bereits frühzeitig Pflegemöglichkeiten für den Fall der Fälle organisieren. In vielen Städten und auch auf dem Land haben sich hierzu bereits Initiativen gebildet, über die Sie sich online informieren können.

Das "Betreute Wohnen" ist gewissermaßen eine Mischform zwischen dem Wohnen in der eigenen Wohnung und dem Wohnen in einer Senioreneinrichtung. Hier wohnen Sie in einer Miet- oder Eigentumswohnung und schließen zusätzlich einen Betreuungsvertrag ab. Die Wohnung ist seniorengerecht, das heißt, dass Sie sich in ihr auch wenn Sie gehbehindert sind gut bewegen können. Bei Bedarf ist es dann möglich, Pflegeangebote zu nutzen. Da es hier keine allgemeinverbindlichen Standards gibt, sollten Sie sich über Angebot und Umfang der Leistungen vorab genau informieren.

In einem Seniorenheim zu leben, ist für viele Menschen keine schöne Vorstellung. Oft beruht dieses Unbehagen aber auf falschen (Vor-) Urteilen: Es gibt große Unterschiede zwischen Seniorenheimen und viele bieten hohen Wohnkomfort, professionelle Pflege und persönliche Betreuung, die keine Wünsche offen lässt.
Zunächst kann man zwischen Seniorenresidenzen und Seniorenheimen unterscheiden.
Seniorenresidenzen bieten eigene Wohnungen, in denen Sie selbstbestimmt leben, aber im Falle der Pflegebedürftigkeit umfassende Leistungen in Anspruch nehmen können. Auch Seniorenheime bieten manchmal Wohnungen, meist aber Zimmer, die komfortabel sind und neben einem eigenen Bad auch die Möglichkeit bieten, eigene Möbel mitzunehmen. Hier steht die Versorgung und Pflege im Vordergrund: Sie brauchen sich um Einkaufen, Kochen und Putzen nicht mehr zu kümmern und werden, wenn Sie krank oder behindert sind, professionell gepflegt.

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