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Die Wohnungsbesichtigung

Wenn Sie bei der Wohnungssuche die vermeintliche Traumwohnung gefunden haben, steht die Wohnungsbesichtigung an.

Schon ein Nachmieter für die alte Wohnung gefunden?
Wenn Sie sich selbst um einen Nachfolger kümmern, können Sie online eine Anzeige schalten, in der Sie nach einem Nachmieter suchen. Wer sein Eigentum, Haus oder Wohnung, schätzen und verkaufen lassen will, kann damit direkt einen Makler beauftragen.

Vor der Wohnungsbesichtigung

Bei Wohnungsanzeigen im Internet können Sie häufig direkt über ein Formular einen Termin zur Wohnungsbesichtigung vereinbaren. In einigen Anzeigen werden auch Sammeltermine für eine offene Wohnungsbesichtigung angegeben – gerade in Großstädten ist hier mit großem Andrang zu rechnen und Sie werden wahrscheinlich wenig Gelegenheit haben mit dem Vermieter oder Makler über Lage, Nachbarschaft und weitere Details der Wohnung zu sprechen. Umso wichtiger ist es, sich schon im Vorwege über den Ablauf einer Wohnungsbesichtigung zu informieren und sich so gut es geht darauf vorzubereiten.

Ein grundlegender Tipp für die Wohnungsbesichtigung: Der erste persönliche Eindruck ist oft wichtiger als reine Zahlen und Fakten, zum beispiel über Beruf und Einkommen. Kommen Sie darum in jedem Fall pünktlich und ordentlich gekleidet zu der Wohnungsbesichtigung. Die Situation ist fast vergleichbar mit einer Bewerbung für einen neuen Job.

Der Bewerbungsbogen bei der Wohnungsbesichtigung

Bei konkretem Interesse an der Wohnung bekommen Sie meist einen Bewerberbogen, in dem Sie nach folgenden Daten gefragt werden:

  • Familienstand
  • Beruf
  • aktueller Arbeitgeber und Verdienst
  • gewünschte Mietdauer
  • ggf. Gründe für die Wohnungssuche
  • ggf. Nationalität und Aufenthaltsgenehmigung

Diese Angaben helfen dem Vermieter sich für einen Bewerber zu entscheiden und Sicherheit darüber zu bekommen, dass der zukünftige Mieter die Miete zahlen kann. Halten Sie auch evtl. Nachweise – Arbeitsverträge, Lohnbescheinigungen, u.ä. - bereit.
Zu persönliche und intime Fragen müssen Sie übrigens nicht beantworten, sofern diese nicht relevant sind für die Anmietung einer Wohnung. Im Zweifelsfalls können Sie sich aber bei Ihrem örtlichen Mieterverein über Ihre Rechte und Pflichten aufklären lassen.

Im Gespräch mit dem Vormieter nach Details fragen

Ideal ist es, wenn Sie bei der Wohnungsbesichtigung die Gelegenheit haben mit Ihrem Vormieter zu sprechen. Dieser kann Ihnen auch Fragen beantworten, die ein Makler oder Vermieter nur schwer einschätzen kann oder lieber verschweigen möchte: etwa, ob das Haus sehr hellhörig ist und wie laut die Nachbarn sind.

In vielen Fällen möchte der Vormieter auch nicht alle Möbel bei Auszug mitnehmen und Sie können z.B. die Einbauküche übernehmen – dafür wird dann eine Abstandszahlung vereinbart.

Nach der Wohnungsbesichtigung

Wenn Sie sich für die besichtigte Wohnung entschieden haben – und der Vermieter Sie als neuen Mieter ausgewählt hat – ist der letzte und entscheidende Schritt die Wohnungsübergabe.

Tipp zum Kosten sparen: Oft verlangen Vermieter eine Mietkaution vom neuen Mieter. Auf kautionsfrei.de können Sie sich einen Kautionsschutzbrief ausstellen lassen, den Sie anstelle der Mietkaution vorlegen können.

Aber: Bei all der Freude über die neue Wohnung sollten Sie auch nicht vergessen, Ihren Umzug sorgfältig zu planen! Beginnen Sie rechtzeitig damit, Angebote von Umzugsunternehmen abzufragen oder sich um einen Umzugswagen zu kümmern.

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