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Jeder versucht bei einem Umzug Geld zu sparen - fallen Sie jedoch nicht auf unseriöse Billigangebote rein.
Manche Umzugsfirmen locken mit super Schnäppchenangeboten. Und erst am Umzugstag kommt dann die dicke Rechnung - über versteckte Vertragsklauseln werden weit höhere Kosten abgerechnet, als zuerst offensichtlich vereinbart. Vor allem ältere Menschen fallen auf diese Masche herein.
So sind zwei Fälle in Mülheim und Oberhausen bekannt geworden. Im ersten Fall sollte eine 61-jährige nur für den Transport ihrer Möbel zur neuen Wohnung 900 Euro zahlen - statt der im Vorwege vereinbarten knapp 300 Euro für den kompletten Umzug.
Der zweite Fall betrifft eine 77-Jährige, die 800 Euro für den ganzen Umzug vereinbarte und schließlich 3.800 Euro zahlen sollte. Als sie sich weigerte drohte die Spedition damit, die Möbel der Frau zu behalten - erst nachdem sie 1.000 Euro gezahlt hatte, erhielt sie ihre Möbel zurück.
Dem Bundesverband für Möbelspedition und Logistik sind diese Fälle bekannt. Der Verband warnt vor Billigangeboten, die auf Flyern und in Tageszeitungen verbreitet werden und mit z.B. Seniorenrabatten werben. Auffällig sei, dass die Abzocke-Unternehmen häufig Adressen und Telefonnummern wechseln - es sei nicht auszuschließen, dass die Speditionen gar keine Lizenz oder gewerbliche Anmeldung vorweisen könnten. Außerdem werde vermutet, dass viele Firmen organisiert zusammen arbeiten.
Um nicht auf diese Billigangebote hereinzufallen, folgende Tipps: Achten Sie auf offizielle Nachweise der Seriosität, wie z.B. das "Goldene Känguru", das die Mitgliedschaft im Bundesverband Möbelspedition und Logistik nachweist. Weitere Infos erhalten Sie auch in einem Ratgeber zum Thema seriöse Umzugsunternehmen.
Und vergleichen Sie immer mehrere Angebote von Umzugsunternehmen, bevor Sie sich entscheiden. So bekommen Sie ein Gefühl für das durchschnittliche Preisniveau.
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